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Neben der NSDAP waren die Vaterländischen Verbände, unter ihnen der »Stahlhelm Bund der Frontsoldaten«, die Hauptträger der Nationalen Opposition gegen die Weimarer Republik. Mit der Frage nach dem
Verhältnis des deutschen Katholizismus zu den Wehrverbänden stellt die vorliegende Arbeit, die sich hauptsächlich auf unbekannte und noch nicht erschlossene Quellen stützt, an einem markanten Beispiel
die politische Einflußnahme der Bischöfe, des Pfarrklerus und der kirchlichen Vereine auf die innenpolitische Entwicklung der ersten deutschen Republik dar. Das Hauptinteresse gilt dabei der Fuldaer
Bischofskonferenz, die unter Vorsitz des Breslauer Erzbischofs Kardinal Bertram in elf Beschlußdokumenten zu den rechts-, aber auch linksgerichteten Verbänden Stellung bezog. Die Untersuchung kommt zu
überraschenden Ergebnissen, die in der bewegten Diskussion um die Haltung der katholischen Kirche zum Rechtsextremismus, vorrangig zum Nationalsozialismus, neue Perspektiven eröffnen.
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