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Die katholische Publizistik führt im »real existierenden Sozialismus« der DDR ein bescheidenes Dasein. Gleichwohl hat sie eine Sonderstellung: In den Grenzen des ihr zugestandenen Freiraumes ist sie
weder von inhaltlichen Vorgaben noch von personalpolitischen Einflußnahmen der SED betroffen. Die Entstehung und Entwicklung des katholischen Schrifttums in der DDR, die religiöse Linie der
Kirchenzeitungen, die Themenauswahl veranschaulichen, in welchem Rahmen sich die katholische Publizistik in dem von der SED beherrschten öffentlichen Kommunikationssystem bewegen kann.
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