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Die Erforschung des Schicksals und der Haltung der katholischen Kirche unter dem Nationalsozialismus ist seit vielen Jahren eine bedeutsame Aufgabe der Geschichtswissenschaft. Thomas Breuer erweitert
diese Debatte durch eine regionalgeschichtliche Studie über den Wechselbezug zwischen Kirchenvolk, Klerus und Bischof in der weitgehend noch vorindustriell geprägten Umwelt des Erzbistums Bamberg.
Der Autor vertritt die These, daß die Kirche dem Nationalsozialismus als einem Phänomen der säkularisierten Moderne entgegengetreten sei. Aus der kirchlichen Tradition zur Säkularisierung erklärt er die
Resistenz des Kirchenvolks gegen den Nationalsozialismus wie die Grenzen der kirchlichen Opposition.
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