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Die christliche Arbeiterbewegung nahm in Bayern seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, vor allem aber seit der Hochindustrialisierung um die Jahrhundertwende, einen beachtlichen Platz im
Gesamtzusammenhang der süddeutschen Arbeiterbewegung ein. Die vorliegende Untersuchung schildert Entstehung, Entwicklung, Organisation, Publizistik, Selbstverständnis und Wirksamkeit der christlichen
Arbeiterorganisationen in ihren zahlreichen Verzweigungen bis hin zu den Katholischen Dienstmädchenvereinen. Dabei stehen die Katholischen Arbeitervereine (heute KAB) und die Christlichen
Gewerkschatten im Mittelpunkt. Das ganz aus unmittelbaren Quellen gearbeitete Buch ist ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung und zur bayerischen Geschichte, aber auch zu der votierten
Frage nach dem Verhältnis von Kirche und Arbeiterschaft.
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