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Die von dem 1933 nach Österreich geflüchteten Münchner Philosophen Dietrich von Hildebrand begründete Wochenschrift »Der Christliche Ständestaat« hat 1933–1938 von Wien aus in
betont christlich-konservativem Geist eine umfassende grundsätzlich-theoretische wie aktuell-politische Auseinandersetzung mit dem Totalitarismus geführt, wie er insbesondere im Nationalsozialismus
verkörpert war. Sie wurde dabei von der Regierung Dollfuß (weniger von der Regierung Schuschnigg) unterstützt, da »Der Christliche Ständestaat« dem in Österreich allgemein verbreiteten, von Dollfuß
bekämpften Anschlußgedanken entgegentrat. Folgerichtig beendete der Anschluß 1938 die Existenz der Zeitschrift.
Diese Arbeit ist zugleich ein wichtiger Beitrag zur Geschichte der deutschen Emigration, da Mitarbeiter der Zeitschrift eine umfassende Organisation der deutschen katholisch-konservativen Emigranten
aufzubauen versuchten.
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