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In dem vorliegenden Band werden die Berichte der Regierung der Pfalz an die Zentralstellen in Bayern und im Reich über die kirchliche Lage 1933–1940 veröffentlicht. Die Dokumente illustrieren den
Kampf der Partei- und Staatsorgane gegen das institutionelle Gefüge der beiden Kirchen, die Geistlichen und das Kirchenvolk im regionalen Bereich. Sie zeigen, wie die Betroffenen auf den
nationalsozialistischen Gleichschaltungsanspruch reagierten und belegen die oppositionelle Haltung weiter kirchlicher Kreise mit zahlreichen Beispielen. Dabei erweist sich, daß der Kirchenkampf in der
Pfalz, wenngleich eingebettet in die allgemeinen Vorgänge im Reich, ein stark landschaftliches Gepräge behielt. In der Einleitung werden die Besonderheiten der Quellen und der Berichterstattung sowie die
komplizierte verwaltungsmäßige und staatsrechtliche Entwicklung im Machtbereich Gauleiter Bürckels, zu dem die Pfalz gehörte, zu klären versucht. Der Überblick über den Kirchenkampf im katholischen und
evangelischen Bereich soll die Einordnung der vielen Einzelmeldungen der Quellen in den Gesamtrahmen erleichtern. Bei der Kommentierung kam es darauf an, dem Leser weiterführende Hilfen zu bieten. Nach
Möglichkeit wurde dabei auf noch unveröffentlichte Quellen in den Archiven zurückgegriffen.
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