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Der Band enthält den diplomatischen Notenwechsel zwischen dem Vatikan und der deutschen Regierung von der Veröffentlichung der Enzyklika »Mit brennender Sorge« im März 1937 bis zum Ende der
nationalsozialistischen Herrschaft 1945. Die bisher zu einem guten Teil ungedruckten Dokumente entstammen überwiegend dem Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes in Bonn sowie der Registratur des
Päpstlichen Staatssekretariats in Rom. Sie werden erläutert und aufgeschlossen durch einen wissenschaftlichen Kommentar, der sich ebenfalls weitgehend auf ungedruckte Akten stützt.
Die Dokumente erweisen, daß Kardinalstaatssekretär Pacelli auch nach der Enzyklika »Mit brennender Sorge« die in Band I (1933–1937) dokumentierte Praxis fortgesetzt hat, gegen die
andauernde Verletzung des Reichskonkordats und der Länderkonkordate wie überhaupt gegen mannigfache totalitäre Maßnahmen von Staat und Partei im nationalsozialistischen Deutschland mit zum Teil
umfangreichen, von ihm selbst verantwortlich unterzeichneten Noten zu protestieren. Er hat dies auch als Papst getan, jedoch traten dann während des Krieges andere Probleme in den Vordergrund:
Friedensbemühungen, Frage der Zuständigkeit (und damit Einwirkungsmöglichkeit) des Vatikans in den deutschbesetzten Gebieten, Schonung italienischer Städte, insbesondere Roms und Montecassinos, Sendungen
von Radio Vatikan, Schicksale von Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen und manches andere, vor allem aber das Schicksal der Kirche im deutschbesetzten Polen und schließlich auch die Frage der
Judenvernichtung.
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