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»Und wenn sie uns das Brandenburger Tor zumauern, dann werden wir uns eben durch Klopfzeichen verständigen!«, rief Karl Fürst zu Löwenstein, der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, den
Teilnehmern auf dem Katholikentag 1952 in Berlin zu.
Die deutschen Katholiken haben über die Jahrzehnte der Teilung hinweg ein hohes Maß an Solidarität und Verbundenheit zwischen Ost und West bewahrt. Vierzehn Zeitzeugen beschreiben die Beziehungen über die
innerdeutsche Grenze hinweg: auf der Ebene der Bischöfe und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, die Hilfen des Bonifatiuswerkes und der Caritas ebenso wie das Kolpingwerk und die Studentengemeinden, die
Jugend- und die Akademikerseelsorge oder die Arbeit der Seelsorgshelferinnen.
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