Otzenhausen I
Kommission für Zeitgeschichte, Forschungsstelle Bonn

Kommission für Zeitgeschichte

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Tabelle: Bestrafung der »Vergehen« von Priestern und Ordensleuten


Karl-Joseph Hummel

Katholische Kirche, politischer Katholizismus und Drittes Reich[1]

Das bereits unter den Zeitgenossen und später dann unter den Zeithistorikern leidenschaftlich umstrittene Thema Katholische Kirche, politischer Katholizismus und Drittes Reich ist gegenwärtig erneut zum Tagesgespräch geworden. Diese Aktualität hängt u. a. mit drei Veränderungen zusammen, die ich hier nur kurz andeuten kann: Die demographische Entwicklung setzt die zeitgeschichtliche Forschung unter Zeitdruck. Die Erlebnisgeneration des Dritten Reiches ist inzwischen eine kleine Gruppe geworden. Gleichzeitig werden nach der kürzlichen Öffnung bestimmter vatikanischer Archive[2] Antworten auf alte Fragen möglich und neue Fragen gestellt. Schließlich wird in Veröffentlichungen wie der Streitschrift von Daniel Goldhagen, Die Katholische Kirche und der Holocaust[3], der Versuch unternommen, ohne jede Rücksicht auf die Fülle wissenschaftlicher Forschungsergebnisse moralische, politische Urteile zu formulieren, die dann Widerspruch bei den Zeithistorikern provozieren.

Lassen Sie mich die Bandbreite der Debatte über die katholische Kirche im Pontifikat der beiden Päpste Pius XI. (1922–1939) und Pius XII. (1939–1958) zunächst an zwei zeitgenössischen Beispielen vom Anfang und vom Ende des Dritten Reiches verdeutlichen. Die erste Quelle ist ein Brief Edith Steins an den Hl. Vater vom April 1933[4], die zweite Quelle ein Text, den P. Alfred Delp SJ in seiner Todeszelle in der Nacht zum 1. Januar 1945 verfaßt hat[5].

Edith Stein

Heiliger Vater!

Als ein Kind des jüdischen Volkes, das durch Gottes Gnad seit elf Jahren ein Kind der katholischen Kirche ist, wage ich es, vor dem Vater der Christenheit auszusprechen, was Millionen von Deutschen bedrückt.

Seit Wochen sehen wir in Deutschland Taten geschehen, die jeder Gerechtigkeit und Menschlichkeit – von Nächstenliebe gar nicht zu reden – Hohn sprechen. Jahre hindurch haben die nationalsozialistischen Führer den Judenhaß gepredigt. Nachdem sie jetzt die Regierungsgewalt in ihre Hände gebracht und ihre Anhängerschaft – darunter nachweislich verbrecherische Elemente – bewaffnet hatten, ist diese Saat des Hasses aufgegangen. Daß Ausschreitungen vorgekommen sind, wurde noch vor kurzem von der Regierung zugegeben. In welchem Umfang, davon können wir uns kein Bild machen, weil die öffentliche Meinung geknebelt ist. Aber nach dem zu urteilen, was mir durch persönliche Beziehungen bekannt geworden ist, handelt es sich keineswegs um vereinzelte Ausnahmefälle. Unter dem Druck der Auslandsstimmen ist die Regierung zu »milderen« Methoden übergegangen. Sie hat die Parole ausgegeben, es solle »keinem Juden ein Haar gekrümmt werden«. Aber sie treibt durch ihre Boykotterklärung – dadurch, daß sie den Menschen wirtschaftliche Existenz, bürgerliche Ehre und ihr Vaterland nimmt – viele zur Verzweiflung: es sind mir in der letzten Woche durch private Nachrichten 5 Fälle von Selbstmord infolge dieser Anfeindungen bekannt geworden. Ich bin überzeugt, daß es sich um eine allgemeine Erscheinung handelt, die noch viele Opfer fordern wird. Man mag bedauern, daß die Unglücklichen nicht mehr inneren Halt haben, um ihr Schicksal zu tragen. Aber die Verantwortung fällt doch zum großen Teil auf die, die sie so weit brachten. Und sie fällt auch auf die, die dazu schweigen.

Alles, was geschehen ist und noch täglich geschieht, geht von einer Regierung aus, die sich »christlich« nennt. Seit Wochen warten und hoffen nicht nur die Juden, sondern Tausende treuer Katholiken in Deutschland – und ich denke, in der ganzen Welt – darauf, daß die Kirche Christi ihre Stimme erhebe, um diesem Mißbrauch des Namens Christi Einhalt zu tun. Ist nicht diese Vergötzung der Rasse und der Staatsgewalt, die täglich durch Rundfunk den Massen eingehämmert wird, eine offene Häresie? Ist nicht der Vernichtungskampf gegen das jüdische Blut eine Schmähung der allerheiligsten Menschheit unseres Erlösers, der allerseligsten Jungfrau und der Apostel? Steht nicht dies alles im äußersten Gegensatz zum Verhalten unseres Herrn und Heilands, der noch am Kreuz für seine Verfolger betete? Und ist es nicht ein schwarzer Flecken in der Chronik dieses Heiligen Jahres, das ein Jahr des Friedens und der Versöhnung werden sollte?

Wir alle, die wir treue Kinder der Kirche sind und die Verhältnisse in Deutschland mit offenen Augen betrachten, fürchten das Schlimmste für das Ansehen der Kirche, wenn das Schweigen noch länger anhält. Wir sind auch der Überzeugung, daß dieses Schweigen nicht imstande sein wird, auf die Dauer den Frieden mit der gegenwärtigen deutschen Regierung zu erkaufen. Der Kampf gegen den Katholizismus wird vorläufig noch in der Stille und in weniger brutalen Formen geführt wie gegen das Judentum, aber nicht weniger systematisch. Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird in Deutschland kein Katholik mehr ein Amt haben, wenn er sich nicht dem neuen Kurs bedingungslos verschreibt.

Zu Füßen Eurer Heiligkeit, um den Apostolischen Segen bitten
Dr. Editha Stein
Dozentin am Deutschen Institut für wissenschaftliche Pädagogik
Münster i. W.
Collegium Marianum

P. Alfred Delp

Es ist schwer, das Jahr, das heute zu Ende geht, in ein paar kurze Worte zu fassen. ... Der Anblick des Abendlandes an diesem Jahresabend ist bitter. Von zwei Seiten greifen raumfremde und ahnungslose Mächte in unser Leben hinein: Rußland und Amerika! ... Bleiben Vatikan und Kirche zu bedenken. Was Beziehung und sichtbaren Einfluß angeht, so ist die Stellung des Vatikans gegen früher verändert. Das scheint uns nicht nur so, weil wir nichts erfahren. Gewiß wird man später einmal feststellen, daß der Papst seine Pflicht und mehr als das getan hat. Daß er Frieden anbot, Friedensmöglichkeiten suchte, geistige Voraussetzungen für die Ermöglichung des Friedens proklamierte, für Gefangene sorgte, Almosen spendete, nach Vermißten suchte usw. Das alles weiß man mehr oder weniger heute schon, es wird sich nur um eine Mehrung der Quantität handeln, die wir später aus den Archiven erfahren. Dies allein ist teils mehr oder weniger selbstverständlich, teils ergebnis- und aussichtslos. Hier zeigt sich die veränderte Stellung: unter den großen Partnern des blutigen Dialogs ist keiner, der grundsätzlich auf die Kirche hört. Wir haben die kirchenpolitische Apparatur überschätzt und sie noch laufen lassen zu einer Zeit, wo ihr schon der geistige Treibstoff fehlte. Für einen heilsamen Einfluß der Kirche bedeutet es gar nichts, ob ein Staat mit dem Vatikan diplomatische Beziehungen unterhält. Es kommt einzig und allein darauf an, welche innere Mächtigkeit die Kirche als Religion in dem betreffenden Raum besitzt. ... Die Kirche steht vor der gleichen Aufgabe wie die einzelnen Völker und Staaten und das Abendland überhaupt. Zunächst muß dieser Krieg, den keiner mehr gewinnen zu können scheint, zu einem leidigen Ende gebracht werden. Die Problematik der Staaten sowohl wie des Kontinents ist, grob gesagt, dreimal der Mensch: wie man ihn unterbringt und ernährt; wie man ihn beschäftigt, so daß er sich selbst ernährt: die wirtschaftliche und soziale Erneuerung; und wie man ihn zu sich selbst bringt: die geistige und religiöse Erweckung. ... So hinterläßt das scheidende Jahr ein reiches Erbe an Aufträgen, und wir müssen ernsthaft überlegen, was zu tun ist. Auf jeden Fall ist unter allem anderen dieses eine notwendig, daß der religiöse Mensch intensiv und extensiv wächst.

1. Katholisches Sozialmilieu und totalitärer Weltanschauungsanspruch

Die Erfahrungen des Kulturkampfes prägten das Denken und Verhalten vieler Katholiken bis in die Weimarer Republik und das Dritte Reich hinein[6]. Als ausgegrenzte und bekämpfte Minderheit bildeten sie innerhalb des Deutschen Reiches eine weitgehend geschlossene Sondergesellschaft. Die katholische Kirche bot mit ihrem festgefügten Werte- und Normensystem die primäre Orientierung in der Lebenspraxis. Die Gläubigen fühlten sich von einer tief verwurzelten, den Alltag umspannenden Frömmigkeit getragen; ein dichtes Geflecht katholischer Schulen, Vereine und Presseorgane prägte Zeiterfahrung und Lebensstil der Kinder und Jugendlichen ebenso wie der Erwachsenen.

Die starke Bindung der Katholiken an ihre Lebens- und Gemeinschaftsformen wirkte sich auch bei den Reichstagswahlen der Weimarer Republik aus. Bezogen auf die Wohnbevölkerung erreichten die Katholiken 1933 einen Anteil von 32,5 %. Auf die politischen Parteien der Katholiken – das Zentrum und die BVP – entfielen bei den Reichstagswahlen zusammen zwischen 18 % (1920) und 13,9 % (1933) der abgegebenen Stimmen. Das Wahlverhalten der katholischen Bevölkerung zeigt auch für die Reichstagswahlen vom März 1933, die schon unter dem Druck der neuen nationalsozialistischen Machthaber stattfanden, daß den Nationalsozialisten in den überwiegend katholischen Gebieten des Deutschen Reiches der politische Erfolg versagt blieb[7].

Im Zentrum der nationalsozialistischen Ideologie standen der Kampf um die Vorherrschaft der »arischen Herrenrasse«, die als antibolschewistischer Kreuzzug propagierte Eroberung von »Lebensraum« im Osten und die Vernichtung des Judentums. Diese Ziele waren nur mit dem »neuen«, im nationalsozialistischen Geist erzogenen Menschen zu erreichen, der frei sein mußte von der »jüdischen Mitleidsmoral« des Christentums. Für konkurrierende Ansprüche auf Weltdeutungs- und Sinngebungskompetenz – seien sie religiöser Art wie bei Christen und Juden oder weltanschaulicher Art wie bei den Kommunisten – war kein Platz.

2. »Nationale Erhebung«, Koexistenz und Reichskonkordat 1933

Die Berufung Adolf Hitlers in die Reichskanzlei bedeutete verfassungsrechtlich gesehen zunächst keinen Einschnitt, sondern setzte die Reihe der 1930 mit Heinrich Brüning begonnenen Präsidialkabinette fort. Erst die turbulente Entwicklung der Wochen und Monate vor und nach der Märzwahl 1933, bei der die NSDAP knapp 44 % der abgegebenen Stimmen erreichte, sollte den 30. Januar 1933 als entscheidenden politischen Einschnitt in der deutschen Geschichte erweisen. Es vollzog sich ein atemberaubender und den Normalbürger verwirrender Prozeß der nationalsozialistischen Machteroberung: Revolutionäre Aktionen von unten gegen politische, vor allem kommunistische Gegner und scheinlegale, administrative Gleichschaltungsmaßnahmen griffen ineinander[8].

Die eindringlichen Warnungen vor dem Nationalsozialismus, die die deutschen Bischöfe seit 1930 verschiedentlich ausgesprochen hatten, wirkten bis zum März 1933 als eine hilfreiche Stütze. Für die Katholiken hatte sich die Ausgangslage aber insofern verändert, als man auch der neuen Reichsregierung nach traditioneller Auffassung den staatsbürgerlichen Gehorsam schuldete[9] Vielen Deutschen erschien der neue Reichskanzler als christlich-nationale Integrationsfigur, die für »Ruhe und Ordnung« sorgte. Manchem Katholiken mögen über dem »lautlosen Abgang«[10] der Zentrumspartei und der gewaltsamen Ausschaltung der Christlichen Gewerkschaften sowie des Volksvereins für das katholische Deutschland Zweifel gekommen sein. Sie wurden von einer Woge nationalen Erneuerungswillens überrollt, die auch viele katholische Gläubige (»Brückenbauer«) erfaßte, »in einer Mischung von Überzeugung, Verblendung und auch Opportunismus.«[11] Ein übriges taten die Signale kirchlicher Annäherung an den neuen Staat:

Die deutschen Bischöfe hatten nach Hitlers kirchenpolitischem Entgegenkommen (Regierungserklärung vom 23. März 1933) bereits am 28. März 1933 ihre allgemeinen Verbote und Warnungen vor der NSDAP zurückgezogen, gleichwohl aber an der Verurteilung der nationalsozialistischen Weltanschauung festgehalten[12].

Am 20. Juli 1933 kam es zur Unterzeichnung des Reichskonkordats[13] zwischen der Reichsregierung und dem Heiligen Stuhl. Das nährte, gerade auch vor dem Hintergrund eines soeben euphorisch vollzogenen Zusammenschlusses der evangelischen Landeskirchen zu einer deutschen Reichskirche, auch unter den Katholiken die Hoffnung, beim Neuaufbau eines christlich-nationalen Deutschlands nicht abseits stehen zu müssen.

Zwischen der Zustimmung der Reichstagsfraktion des Zentrums zum »Ermächtigungsgesetz« und der Aussicht auf ein Reichskonkordat bestand kein Zusammenhang[14]. Die Verhandlungen standen wiederholt vor dem Abbruch. »Innerhalb der Kurie ist durchaus in Rechnung gestellt worden, daß die Nationalsozialisten den von der Hitler-Regierung dringlich gewünschten Vertrag – ihr 3. internationales Abkommen, das ihnen Prestigegewinn verschaffte, nicht einhalten würden. Für den Abschluß gab schließlich die Überlegung den Ausschlag, mit dem Reichskonkordat einen befürchteten Kirchenkampf zwar nicht verhindern zu können, wohl aber nach dessen Beginn eine der Kirche und den deutschen Katholiken günstige völkerrechtliche Verteidigungslinie zu besitzen.«[15] »Mit der ausdrücklichen Anerkennung der Länderkonkordate und der stillschweigenden Übernahme von Rechtspositionen, welche die Kirche in der Weimarer Verfassung eingenommen hatte, ragte ein Stück liberaler Verfassungstradition … in das Recht des ›Dritten Reiches‹ hinein«[16].


[1]  Die auf der Tagung vorgetragene Überblicksdarstellung wurde für den Druck nur geringfügig überarbeitet und lediglich um weiterführende Literaturhinweise ergänzt.

[2]  Im Februar 2003 wurden Akten aus dem vatikanischen Staatssekretariat, aus den Nuntiaturen in München und Berlin sowie aus dem Archiv der Kongregation für die Glaubenslehre jeweils bis 1939 für die wissenschaftliche Öffentlichkeit freigegeben. Der umfangreiche Nachlaß von Bischof Alois Hudal wird in Rom durch eine internationale Kommission ausgewertet. Der vorbildlich aufbereitete Nachlaß des Münchner Kardinals Michael von Faulhaber im Archiv des Erzbistums München und Freising ist seit 2002 geöffnet. Vgl. Karl-Joseph Hummel, Tatsachen – Deutungen – Fragen. Wohin steuert die Katholizismusforschung?, in: Herder Korrespondenz 57 (2003), S. 398–403.

[3]  Daniel Jonah Goldhagen, Die katholische Kirche und der Holocaust. Eine Untersuchung über Schuld und Sühne, Berlin 2002.

[4]  Siehe FAZ Nr. 43 vom 20.2.2003, S. 7; Edith Stein, Der Brief an Papst Pius XI., in: Stimmen der Zeit 128 (2003), Heft 3, S. 147–150.

[5]  Alfred Delp, Im Angesicht des Todes, Frankfurt a. M. 1958, S. 16–23.

[6]  Zur allgemeinen Einführung in den Problemkreis Katholische Kirche und Drittes Reich vgl. Klaus Gotto / Konrad Repgen (Hrsg.), Die Katholiken und das Dritte Reich, Mainz ³1980; Karl-Joseph Hummel, Deutsche Geschichte 1933–1945, München 1998, S. 182–198; Heinz Hürten, Deutsche Katholiken 1918–1945, Paderborn 1992; sowie die vom Verfasser autorisierte Internetseite der Deutschen Bischofskonferenz, Stichwort »Geschichte der Kirche in Deutschland« unter http://dbk.de/stichwoerter/fs_stichwoerter.html.

[7]  Siehe die Karten zum Wahlverhalten der katholischen Bevölkerung Deutschlands 1932-1933, in: K. Gotto / K. Repgen, Die Katholiken und das Dritte Reich.

[8]  Ulrich von Hehl, Nationalsozialistische Herrschaft (Enzyklopädie Deutscher Geschichte , Bd. 39), München ²2001, S. 1ff.; Henry Ashby Turner, Hitlers Weg zur Macht: der Januar 1933, München 1997.

[9]  Vgl. Röm 13 »Jedermann ordne sich der obrigkeitlichen Gewalt unter; denn es gibt keine Gewalt, die nicht von Gott ist.« in Spannung zu Apg 5,29: »Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen.« Vgl. unten Anm. 45.

[10] Rudolf Morsey, Der Untergang des politischen Katholizismus. Die Zentrumspartei zwischen christlichem Selbstverständnis und »Nationaler Erhebung« 1932/33, Stuttgart / Zürich 1977, S. 204.

[11] Rudolf Lill, 1938­1988. Die katholische Kirche und der nationalsozialistische Rassismus in: Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen (Hrsg.), Katholische Kirche im Dritten Reich. Köln 1989, S. 10.

[12] Siehe Akten deutscher Bischöfe (vgl. Anm. 25), Bd. I, S. 30–32, 806–809, 814–818, 818–824, 824–828, 832–843, 843f.; Ludwig Volk (Bearb.), Akten Kardinal Michael von Faulhabers 1917–1945, Bd. I, Mainz 1975, S. 509–513.

[13] Der Text ist abgedruckt bei Joseph Listl (Hrsg.), Die Konkordate und Kirchenverträge in der Bundesrepublik Deutschland, Bd. I, Berlin 1987, S. 27ff. Siehe auch Ludwig Volk, Das Reichskonkordat vom 20. Juli 1933. Von den Ansätzen in der Weimarer Republik bis zur Ratifizierung am 10. September 1933, Mainz 1972.

[14] Vgl. zu der in dieser Frage ausgetragenen Scholder-Repgen-Kontroverse die Zusammenfassung von Karl Otmar von Aretin in: Klaus Scholder, Die Kirchen zwischen Republik und Gewaltherrschaft. Gesammelte Aufsätze hrsg. von K. O. v. Aretin und Gerhard Besier, Berlin 1988, S. 171–173. Vgl. R. Morsey, Das »Ermächtigungsgesetz« vom 24 . März 1933. Quellen zur Geschichte und Interpretation des »Gesetzes zur Behebung der Not von Volk und Reich«, Düsseldorf 1992.

[15] Vgl. H. Hürten, Deutsche Katholiken, S. 231–249. Zitat von R. Morsey in Görres -Gesellschaft (Hrsg.), Staatslexikon, Bd. 4, Reichskonkordat, Freiburg 1988, Sp. 789.

[16] H. Hürten, Deutsche Katholiken, S. 249.

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