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Lebenslauf: Kirchenhistoriker, 1918–23 Studium der Theologie in Breslau, München und Freiburg, 1924 Priesterweihe, 1925 Promotion in Breslau, Lehrtätigkeit als Privatdozent
in Breslau, die ihm 1933 wegen jüdischer Abstammung untersagt wurde, 1933–49 Aufenthalt in Rom, 1936–39 Archivar des Erzbistums Breslau, 1949–1965 Ordinarius für Mittlere
und Neuere Kirchengeschichte in Bonn, Teilnahme am Zweiten Vatikanischen Konzil als »Peritus«, Mitglied zahlreicher in- und ausländischer wissenschaftlicher Akademien und Gremien, rege Vortragstätigkeit,
1965/6 USA-Aufenthalt, mehrere Ehrendoktorwürden, Verfasser der »Geschichte des Konzils von Trient« (1975), der »Kleinen Konzilsgeschichte« (1959) und Herausgeber des »Handbuchs der
Kirchengeschichte« (1979)
Umfang: 10,3 lfde. Meter
Inhalt: A) Universität Bonn B) Gremien außerhalb der Universität Bonn C) Wissenschaftliche Sammelwerke D) Werk »Die Geschichte des Konzils von Trient«
E) Manuskripte größerer und kleinerer wissenschaftlicher Arbeiten sowie Buchbesprechungen F) Berufliche Korrespondenz G) II. Vatikanisches Konzil H) Kirchliches
I) Zweiter Weltkrieg und Kriegsfolgen J) Privates K) Varia
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