|
Der Bestand »Bischof Heinrich Maria Janssen« setzt sich aus vier Provenienzen zusammen:
a) Korrespondenz des Bischofs aus der Zeit als Beauftragter der Fuldaer/Deutschen Bischofskonferenz für die Flüchtlingsseelsorge;
b) Die Akten seiner Vorgänger: Bischof Döpfner, Prälat Hartz, Bischof Dirichs und – allerdings nur mit Einzeldokumenten – Bischof Kaller;
c) Akten der Dienststelle des Beauftragten der Fuldaer/Deutschen Bischofskonferenz für die Vertriebenenseelsorge, die während Bischof Janssens Amtszeit als »Vertriebenenbischof« in Hildesheim angesiedelt war und
von Direktor Ziegler - Diözesanseelsorger für die Vertriebenen des Bistums Hildesheim – geleitet wurde. Es handelt sich v. a. um alltägliche Anfragen aus den 1960er Jahren an Bischof Janssen, welche
von Direktor Ziegler beantwortetet wurden. Da Ziegler gleichzeitig in mehreren Gremien der katholischen Vertriebenenorganisationen bzw. in einem Arbeitskreis des ZdK (Kirche und Heimat) tätig war,
befindet sich in diesem Teil des Bestandes neben belanglosen Akten eine große Anzahl von Protokollen aus den einzelnen katholischen Vertriebenenverbände.
d) Der Nachlaß Franz Hartz wurde mit großer Wahrscheinlichkeit auf die anderen Bestandteile der Überlieferung »Bischof Heinrich Maria Janssen« verteilt. Wie umfangreich dieser ursprünglich war und ob er
vollständig erhalten ist, läßt sich mit Bestimmtheit nicht mehr sagen.
|